Weltmeisterschaft Paracycling 2017

Es war soweit! An diesen Weltmeisterschaften durfte sich Beni Früh zum ersten Mal das “Regenbogen- Jersy” überziehen. Sich als Weltmeister krönen lassen! Lieber Beni, wir sind riesig stolz auf dich, dass ist genial! Wir freuen uns riesig mit dir. Seit Jahren können wir sehen wie kontinuierlich, konstant und fleissig du deine Trainingspläne verfolgst und deine “Lust und Unlust” deinen Zielen und deiner Planung unterwirfst. Wir gratulieren dir.

Nach der Heim-WM 2015 in Nottwil konnten Beni und Felix ihre 2. WM-Teilnahme in Pietermaritzburg (Südafrika) bestreiten. Beni überraschte dabei alle mit dem Gewinn des Weltmeistertitels im Zeitfahren und der Silbermedaille im Strassenrennen!

Doch nun beginnen wir am Anfang: Aufgeboten und Anreisen durfte;

 

Sandra Graf WH4, Felix Frohofer MH4, Heinz Frei MH3, Tobias Frankhauser MH2, Alain Tuor MH1 und Benjamin Früh MH1

Bei noch ziemlich frischen Temperaturen aber wunderschönem Wetter konnten vor dem Hotel bei guter Stimmung die Velos zusammengebaut. Erste Trainings konnten in den ersten Tagen absolviert und die Strecken verinnerlicht werden.

Es zeigte sich, dass die Teilnahme an den Weltcuprennen am selben Ort in den zwei Jahren zuvor eine sehr gute Investition war: Das Streckenprofil war bekannt, der Strassenzustand kaum verbessert sowie die Unterkunft, Wege und Umfeld waren bereits vertraut.

  

1. Tag

Welch ein Tag für die Schweiz!


Gold durch Beni Früh MH1 Cycling3
Silber durch Sandra Graf WH4 Para Racing Team
Silber durch Heinz Frei MH3 Para Racing Team
4. Platz MH2 durch Tobias Frankhauser
8. Platz MH1 durch Alain Tuor Para Racing Team
12. Platz MH4 durch Felix Frohofer Cycling3

Beni Früh mit dem perfekten Rennen

Dem Zürcher Oberländer Benjamin Früh gelang an der Ostküste Südafrikas das perfekte Rennen. Mit über einer Minute Vorsprung distanzierte er den Favoriten und Lokalmatadoren Nicolas Du Preez (RSA) in der Kategorie der am stärksten eingeschränkten Handbiker (H1). Dazu kam, dass Formaufbau und das letzte Update beim Bike ihm soviel Vertrauen gab, dass Beni voll angreifen konnte und ihm ein perfektes Zeitfahren gelang.

 

 

 

 

 

Als Lohn für den Sieg darf sich Früh nun erstmals das Regenbogentrikot des Weltmeisters überstreifen. «Es ist ein super Gefühl, erstmals Weltmeister zu sein. Aber zum Feiern bleibt nicht viel Zeit, schliesslich folgt am Samstag bereits das Strassenrennen», erklärte der Oberländer bescheiden. Als dann bei der Siegerehrung der Schweizerpsalm erklang, war dem Goldmedaillengewinner die Freude sichtlich anzumerken.

 

2. Tag

Roger Bolliger verpasst knapp die top 10 nach einem spannenden Rennen.

3. Tag

Benjamin Früh, Weltmeister im Zeitfahren, bewies im Strassenrennen seine gute Form. Der Gossauer holte sich im südafrikanischen Pietermaritzburg die Silbermedaille. Es war nach seinem Sieg und den zweiten Plätzen von Heinz Frei und Sandra Graf im Zeitfahren bereits das 4. Edelmetall für die Schweiz. Heinz Frei holte noch eine Bronzemedaille für die Schweiz im Verlauf des Tages.

Früh setzte sich zu Beginn des Rennens mit Lokalmatador Nicolas Du Preez vom Feld ab. Gemeinsam absolvierten sie den grössten Teil des 30 km langen Rennens. Benis geplanter Angriff bei der letzten Steigung konterte Pieter sofort und gewann dann souverän die einzige Goldmedaille für das Austragungsland. Die Konkurrenz hielt er aber mit 3 und mehr Minuten Vorsprung souverän auf Distanz.

Felix Frohofer lieferte sich ein Duell mit dem Irländer. Er hat trotz Schaltproblemen nach dem Start ein solides Rennen abliefern können. Er ist noch jung. Sein Abstand zur Spitze ist zwar noch beachtlich, aber er kommt dank gutem Training immer näher an sie heran. Nächste Saision beginnt mit einem neuem Trainer eine weitere Phase auf dem Weg zur Welt – Spitze.

4. Tag

Fünfter Platz in Team Raley für die Schweiz, ein Frühstart mit entspechender Zeitstrafe brachte Felix etwas aus dem Konzept. Roger Bolliger beendet das Strassenrennen als Zehnter.  Ein Diebstahl aus dem geschlossenem Team-Auto sorgte dann für den letzten Adrenalin Schub für die Delegation an der Weltmeisterschaft, waren doch Pässe beim Diebstahl mitbetroffen und der Heimflug stand kurz bevor. Alles endete aber gut und das Team ist am Dienstag wohlauf in Kloten gelandet. Beni verbringt diese Woche noch in Südafrika und gönnt sich damit Erholung und Safarifeeling bevor er am Sonntag in die Schweiz zurück kommen wird.

   

Und hier noch ein ganz ganz grosses Dankeschön an alle die den Handbike sport unterstützen, unsere Athleten begleiten und dabei waren (Physisch oder Mental) um unsere Schweizer Athleten im erreichen ihrer Ziele zu unterstützen! Ohne Eure Hilfe und ohne euren Einsatz ginge es nicht!