Para-Cycling Weltcup Ostende – Zweiter Weltcup-Sieg von Beni Früh

Der zweite von drei Weltcups in diesem Jahr fand gleich am Wochenende nach Maniago im belgischen Ostende statt. 280 Athleten, davon 52 Frauen und 228 Männer aus 31 Nationen kämpften bei starkem Wind an der Küste um gute Plätze.

Das Zeitfahren über 15 km fand bei teilweise leichtem Nieselregen und starkem, stetig wechselnden Wind statt und machte auch den stärksten Fahrern zu schaffen. Unsere beiden Cycling3 Fahrer Felix Frohofer und Benjamin Früh waren gut im Rennen.Felix konnte in der ersten Runde mit der Spitzengruppe mitfahren, danach musste er sich jedoch abfallen lassen. Vermutlich waren die Antibiotikas die er im Moment nehmen muss auch nicht wirklich hilfreich. Beni konnte seine gute Form erneut beweisen und sorgte, wie auch Heinz Frei bei der Klasse MH3, mit dem 3. Rang für zwei Bronze Medaillen für die Schweiz. 

Der zweite Renntag brachte dann besseres Wetter. Beni fuhr sein Strassenrennen über 40 km von Anfang an in einer starken 5er Gruppe mit. Die Gruppe harmonierte gut und blieb bis ins Ziel zusammen. Die Entscheidung musste der Endspurt bringen, da sich niemand aus der Gruppe absetzen konnte oder wollte. Beni zog den Spurt im richtigen Moment an und gewann knapp vor seinen vier Konkurrenten und feierte so seinen zweiten Weltcuperfolg, nach der Premiere im Zeitfahren von Maniago diesmal in einem Strassenrennen.

 

Am dritten Tag fand das Team Relay statt. Felix startete für die Schweiz zusammen mit Heinz Frei und Tobias Fankhauser. Sie fuhren einen guten 5. Rang heraus.

Zu erwähnen ist auch die tolle Zusammenarbeit mit dem neuen Nationaltrainer Dani Hirs. Er engagiert sich sehr und wird von unseren Sportlern extrem geschätzt. Er sei ein genialer (wenn nicht sogar der beste) Trainer hiess es zum Beispiel. Seine mischung aus Trainingsanayse, humor und Teamgeist bringe die Schweizer Manschaft näher zusammen und motiviere ungemein. –> mehr dazu in einem nächsten Artikel.